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Der grüne Hahn

DER GRÜNE HAHN
 

Seit Pfingsten 2009 beteiligt sich unsere Gemeinde an dem Umweltmanagement „Grüner Hahn“.
Es hat sich eine kleine Arbeitsgruppe (Umweltteam) gebildet, die das Presbyterium bei der Umsetzung dieser Leitlinien unterstützt und eng mit einer ähnlich arbeitenden Gruppe in der Gemeinde Horstmar zusammen arbeitet. Begonnen wurde mit dem Paul-Gerhardt-Haus, wobei die Erkenntnisse dort immer auch Auswirkungen auf die anderen Gebäude der Gemeinde haben. Das Umweltteam erstellte einen gründlichen Umweltprüfungsbericht, aus dem sich eine Fülle von Ideen für sofortige oder längerfristige Maßnahmen ergab. So wurden zum Stromsparen alle noch vorhandenen Glühbirnen durch Energie-Spar-Lampen ersetzt (Foto). Die Umwälzpumpen der Heizungsanlage wurden ebenfalls ersetzt. Der Stromanbieter wurde gewechselt, um so eine Zeichen gegen Atomstrom und Kohle-Verstromung zu setzten. Der Umweltprüfungsbericht zeigte, dass viele notwendige Daten nicht erfasst wurden. Dass hat sich inzwischen gändert. Ein fülle von Daten wurde erhoben und wird ausgewertet. Die Daten sind demnächst weiter unten auf dieser Seite zu finden.
Diese und weitere Daten, Anregungen und Informationen werden nun regelmäßig aktualisiert.
Über den aktuellen Stand des „grünen Hahns“ in unserer Gemeinde informiert auch die Infotafel am Schwarzen-Brett des Paul-Gerhardt-Hauses.
Wer an der Mitarbeit im Umweltteam interessiert ist, kann sich über das Gemeindebüro melden.




 

Umweltleitlinien der Gemeinde Preußen

Umweltleitlinien der Ev. Kirchengemeinde Preußen

Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Preußen beschließt folgende Leitsätze zum Umweltmanagement „Grüner Hahn“:

Präambel

Die Kirchengemeinde Preußen hat dankbaren Respekt vor der Schöpfung Gottes, deren Teil sie ist und bekennt sich in ihren Gottesdiensten und im Gottesdienst im Alltag der Welt zu Gott, „dem Schöpfer des Himmels und der Erden“.

Aus diesem Bekenntnis ergibt sich die Verpflichtung zu einem verantwortlichen Umgang mit Gottes Schöpfung und mit dem sorgsamen Gebrauch der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Wir wollen das jahrelange Engagement der Gemeinde und ihrer Mitglieder für den konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ weiterführen. Das Presbyterium erklärt deshalb folgende

Leitsätze für die Einführung eines Umweltmanagementsystems:

1. Sorgsames und kontinuierliches Handeln

Wir unterstützen in unserer Gemeinde den sorgsamen Umgang mit der Schöpfung und den uns anvertrauten Ressourcen, insbesondere beim Verbrauch von Strom, Wasser und Papier und bei der Erzeugung und dem Verbrauch von Wärme. Wir wollen uns selbst immer wieder daran erinnern. Das Presbyterium verpflichtet sich deshalb, die Umweltschutzaktivitäten der Gemeinde regelmäßig zu dokumentieren und zu überprüfen mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung.

2. Verringern und Vermeiden von Umweltgefahren

Wir wollen Belastungen und Gefahren für die Umwelt kontinuierlich verringern und nach Möglichkeit vermeiden. Das Presbyterium strebt deshalb im Rahmen der Machbarkeit an, die verfügbare bestmögliche Umwelttechnik zum Wohl der Umwelt einzusetzen, und verpflichtet sich, die gesetzlichen Vorgaben zum Umweltschutz einzuhalten und die Weiterentwicklung des Rechtes zu beobachten.

Das Presbyterium bevorzugt umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Bei der Auswahl von Partnern und der Vergabe von Aufträgen werden ökologische Gesichtspunkte und der Faire Handel vorrangig beachtet; besondere Bedeutung hat der schonende Umgang mit Rohstoffen und Energie.

3. Öffentlichkeitsarbeit und Bildung

Wir wollen den Weg für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit möglichst vielen Menschen gehen. Das Presbyterium sorgt deshalb dafür, dass regelmäßig über die Umweltaktivitäten der Gemeinde intern und nach außen berichtet wird.

In den vielfältigen Bildungsmaßnahmen aller Altersgruppen (Kindergarten, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandenarbeit, Erwachsenenbildung und Altenarbeit) sollen Themen des Umweltschutzes und der CO2-Vermeidung, des Fairen Handels und der Folgen der Globalisierung so bearbeitet werden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aspekte des Umwelthandelns auch in ihr persönliches Leben übernehmen können. So werden Gemeindemitglieder beraten, begleitet und ermutigt zum verantwortlichen, sorgfältigen und gerechten Umgang mit den Ressourcen der Schöpfung.

4. Einbeziehen der Mitarbeitenden

Wir möchten alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in das Umweltmanagement einbeziehen, ihre Anregungen aufnehmen und nach Möglichkeit berücksichtigen. Das Presbyterium ermöglicht deshalb den Mitarbeitenden die Teilnahme an Fortbildungsangeboten zum Bereich des Umwelt- und Beschaffungsmanagements.

5. Nachhaltiges Handeln

In der Beteiligung an dem Projekt „Grüner Hahn“ sieht das Presbyterium einen weiteren Schritt auf dem Weg des nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen und finanziellen Ressourcen der Gemeinde. Gerade in Zeiten des Rückgangs der Gemeindefinanzen soll das Umweltmanagement zeigen, dass durch gutes Umweltmanagement unnötige Ausgaben eingespart werden, so dass Geld für die Arbeit zum Wohl der Menschen zur Verfügung steht.

Um dieses Handeln nachhaltig zu unterstützen, beruft das Presbyterium eine oder einen Umweltmanagementbeauftragten sowie eine Arbeitsgruppe für die Planung und Einrichtung des Umweltmanagements für die Gemeinde.

Diese Leitlinien bleiben in Kraft bis zur Verabschiedung anders lautender Beschlüsse.

Lünen-Süd, den 7. Juli 2010




 

Solar-Strom seit dem Jahr 2000

Eine der damals ersten größeren Photovoltaik-Anlagen in Lünen befindet seit dem Jahr 2000 auf dem Dach unseres Kindergartens. Solar-Strom




 
 

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