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ZUR EINFÜHRUNG VON PFARRERIN ANDREA OHM
 

Nun ist sie doch wieder besetzt worden, unsere seit dem Ruhestand von Pfr. Möller vakante Pfarrstelle. Am 15. November 2009 wurde der Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Andrea Ohm in der Christuskirche gefeiert.
Sie erinnern sich: Eine ganze zweite Pfarrstelle kann sich die Kirchengemeinde aufgrund der Gemeindegliederzahl und der davon abhängigen Kirchensteuerzuweisung nicht leisten. Doch Ende November geht Superintendent Jürgen Lembke aus der Preußengemeinde in den Ruhestand. Auch die Preußen können ihre Pfarrstelle nicht mehr als ganze Stelle wieder besetzen. So haben sich beide Presbyterien an einen Tisch gesetzt und beschlossen, beide Pfarrstellen zu einer gemeinsamen Stelle zu verbinden. Die Presbyterien streben für das nächste Jahr an, die Vereinigung beider Gemeinden durchzuführen. Die pfarramtliche Verbindung (so der kirchenrechtliche Begriff) der zusammengelegten Pfarrstellen ist der erste Schritt dahin.
Die anwesenden Mitglieder der Preußengemeinde, der gemeinsam ausgerichtete Einführungsgottesdienst, das gemeinsame Geschenk von beiden Presbyterien - ein Abednmahlgeschirr für Hausbesuche - zeigt, dass der Gedanke der Integration schon deutlich angekommen ist.




 

Pfarrerin Andrea Ohm

Gedanken zur Wahl

Eine echte Wahl hat nicht stattgefunden. Beide Presbyterien haben sich darauf verständigt, mit Pfr’in i. E. (im Entsendungsdienst) Andrea Ohm eine bekannte und bewährte Mitarbeiterin in die Pfarrstelle zu berufen. Konnte sie bisher jederzeit abberufen und an anderer Stelle eingesetzt werden, wird sie damit nun Pfarrstelleninhaberin mit allen Rechten und Pflichten. Das Verfahren, an dem die Landeskirche maßgeblich beteiligt war, gestaltete sich relativ kompliziert. Doch alle Schwierigkeiten konnten trotz des knappen Terminplans ausgeräumt werden. Nun kann am Dienstag, den 1. Dezember 2009 die Zusammenlegung und pfarramtlichen Verbindung der beiden Pfarrstellen in Kraft treten.




Änderungen

Was ändert sich nun faktisch durch die Pfarrstellenbesetzung? Neben dem neuen rechtlichen Status wird Pfr’in Ohm zukünftig ohne Einschränkungen auch Leitungsaufgaben wie Vorsitz im Presbyterium oder Dienstaufsicht wahrnehmen. Die Aufgabenteilung zwischen den Pfarrer/innen wird zukünftig insgesamt stärker gemeindeübergreifend geregelt sein. Die beiden anderen Pfarrstelleninhaber, Pfr. Jeck in Preußen und Pfr. Moselewski in Horstmar, werden also verstärkt auch in der jeweils anderen Gemeinde Aufgaben übernehmen. Da alle drei Pfarrer - Volker Jeck, Winfried Moselewski, Andrea Ohm - seit über einem Jahr im Team gut zusammenarbeiten, sind beide Gemeinden sehr zuversichtlich, dass auf diese Weise die pastorale Versorgung beider Gemeinden auch zukünftig gewährleistet sein wird.




Gedanken zur Einführung von Andrea Ohm

(von Hannelore Klusmann)
Nun ist sie wirklich angekommen in unserer Mitte und kann uns auch nicht mehr so einfach genommen werden: Andrea Ohm ist Pfarrerin unserer Gemeinde, allerdings: wir werden sie auch in Zukunft weiter teilen müssen mit der Preußen-Gemeinde. So war es erfreulich, dass viele Lünen-Süder Gemeindeglieder im Festgottesdienst anwesend waren und auch die Presbyter beider Gemeinden sie mit in die Kirche geleiteten. Nach dem Festgottesdienst empfing sie draußen ihre Trommelgruppe unüberhörbar und nun durfte sie gute Wünsche und Geschenke entgegennehmen. Sekt und Suppe – Reden und viele Gespräche werden auch beiden Gemeinden in Erinnerung bleiben. Aber nicht nur dies: Gemeinsam sind wir auf einem neuen, spannenden Weg, den wir mit Gott in unserer Mitte weitergehen wollen, das wurde in der Predigt von unserer neuen „Alten“ sehr deutlich. Fusion heißt Mauern öffnen – aber dabei sind wir nicht allein und so freuen wir uns alle auf die zukünftige Zusammenarbeit.




 
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Ehrung von Presbyterin Hannelore Klusmann | Krippenfiguren