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VEREINIGUNG DER GEMEINDEN HORSTMAR UND PREUßEN
 

Schon im Einführungsgottesdienst vonPfarrerin Andrea Ohm konnte jeder deutlich vernehmen, dass der Vereinigungsprozess der beiden Gemeinden dringend durchdacht werden muss. Am 16. Januar 2010 trafen sich beide Presbyterien in Villigst zu einem intensiven Studien- und Planungstag: Zielvorstellung ist die Vereinigung der Gemeinden bis Pfingsten 2011.
Auf der Tagesordnung stand der Entwurf eines Arbeitsplans, hin zur Vereinigung der beiden Gemeinden.

Sehr konkrete Schritte wurden vereinbart: Eine Steuerungsgruppe, zusammengesetzt aus je vier Mitgliedern der Presbyterien, wird den Prozess und die Ergebnisse der gebildeten Arbeitgruppen koordinieren.

Arbeitsgruppen wurden zu den Themen
- Leitung,
- Personal,
- Gebäude,
- Gottesdienst,
- Öffentlichkeitsarbeit,
- Jugend und
- Finanzen
gebildet. Sie haben sich inzwischen konstituiert und ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen.

Pfarrerin Andrea Ohm beschreibt den Prozess:
Zu Beginn wurde ein Blick auf die Geschichte und den derzeitigen Stand der beiden Gemeinden gewagt. Die Unterschiede in Tradition und Proxis der Gemeinden wurden offen dargestellt und in großem gegenseitigen Respekt besprochen. Dabei wurde deutlich, dass es sich um zwei engagierte, sehr lebendige Gemeinden handelt, die guten Grund dazu haben, mit großen Selbstbewusstsein auf ihre Arbeit zu schauen.
Im Prozess ging es erst einmal darum, sich gegenseitig kennen- und verstehen zu lernen, sich zu einigen, Kompromisse zu wagen, Misstrauen abzubauen und Vertrauen zu gewinnen, mit dem Ziel, zu einer Gemeinde zusammenzuwachsen.
Es ist kein einfacher Prozess, aber er ist spannend und fordert heraus. Offenheit für Neues und Gestaltungswille sind gefragt.
Ich habe das alte bekannte Bild von der Gemeinde als Schiff vor Augen. Das Schiff ist auf keinem einfachen Kurs.
Aber ich sehe auch eine wunderbare Mannschaften, die Presbyterinnen und Presbyter der Gemeinden, die sich unerschrocken den Herausforderungen stellen. „Ein jeder stehe, wo er steht und tue seine Pflicht; wenn er sein Teil nicht treu erfüllt, gelingt das Ganze nicht...“ Unsere Mannschaft erweist sich bisher als seetauglich und standfest, auch auf manchmal schwankendem Boden. Ich habe großes Vertrauen und hoffe, dass wir die tückischen Riffs umschiffen werden, auf Kurs bleiben und dort ankommen werden, wo wir hinwollen.
Ein wichtiger Aspekt des Vereinigungsprozesses wird es sein, die vorhandenen Potentiale zu erhalten und weiter zu entwickeln. Als Stichtag für die Vereinigung ist Pfingsten 2011 anvisiert, bis dahin gibt es noch viel zu tun.
Andrea Ohm




 
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