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KIRCHWEIHFEST 2009: HORSTMARER ZAUBER

Der Samstagabend

Die Gemeinde rief, und (fast) alle Künstler kamen aus aller Welt zum Horstmarer Zauber, vorwiegend aus Horstmar, Niederaden und Beckinghausen. Und so entstand zum Kirchweihfest am Samstagabend, den 6. Juni 2009, ein buntes Feuerwerk voller sprühender Ideen, ein kurzweiliger Abend, den alle Besucher im bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindehaus in vollen Zügen genossen.
In bester Tradition eines Musik-Varietes und Kabaretts brachten die verschiedenen Gruppen hervorragende Beiträge, die auf jeder Bühne hätten aufgeführt werden können. Die wesentlichen Ideen entstammten der Feder von Pfarrer Winfried Moselewski, der auch zusammen mit Dennis Kühn den Hauptteil des abendfüllenden Programms bestritt. Das vollständige Programm ist hier zu finden.




Samstag Abend: 1. Teil

Die musikalische Begrüssung durch Pfarrer Winfried Moselewski und Dennis Kühn stimmte die Gäste wunderbar auf den Abend ein.
Es folgte von Horst Störmer und seiner Nichte Laura eine Reminiszens an den Liedermacher Hannes Wader und anschließend Gut- Nacht-Lied für die Kleinsten, von der 6-jährigen Golda Moselewski auf der Blockflöte vorgetragen, wobei sie von ihrem Vater am Klavier begleitet wurde.
Wen wundert es bei so viel Musik, dass über die PISA-Studie und die Rolle der Musik in einem kabarettistischen Vortrag von Winfried Moselewski nachgedacht wurde. JEKI - das ist hier kein Himalaja-Urmensch, sondern die Abkürzung von "Jedem Kind sein Instrument" - wurde zur Verbesserung des PISA-Ergebnisses vorgeschlagen, denn bekanntlich, so konnten die Gäste hören, hat Beschäftigung mit der Musik ein Wachsen der Großhirnrinde zur Folge. Die Erfolge an diesem Abend haben dies auch offensichtlich gezeigt.
Aschenputtel als modernes Märchen wurde im Sprechgesang zelebriert, wobei der Vorhang beinahe die wichtigste Rolle spielte, verbarg er doch nahezu vollständig die Akteure, Mitglieder von Windlicht. Auch "Greensleeves", von Deborah Moselewski, Kim-Luisa Haase (Gesang) und Lina Heydenreich (Klavier) vorgetragen, die Richard-Claydermann Nachahmung von Lina Heydenreich und die drei Tenöre (Klaus Kilp, Heinz Leismann und Leo Vieider) machten deutlich, dass die PISA-Studie in NRW deutlich anders ausgefallen wäre, hätte die Landesregierung schon früher auf JEKI gesetzt.
Ganz wichtig war in diesem Zusammenhang die Kurzfassung eines modernen Klavierunterrichts, der basierend auf Volkslied, Mozart und Blues innerhalb viel kürzerer Zeit zum Erfolg führen könnte ohne diese vermaledeiten Tonleitern. "Alle meine Entchen" in Dur und Moll prägt sich klarer ein als jede abstrakte Tonfolge. Diese Gedanken wurden mit erfreulicher Klarheit von Winfreid Moselewski demonstriert. Mit Dennis Kühn zusammen schloss er den ersten Teil des Abends mit einer gelungenen Elvis-Parodie ab, wobei Elvis-Darsteller Dennis Kühn die Gäste bis zur "Raserei" brachte.




Samstag Abend: 2. Teil

Nach der Pause ging es zunächst "schaurig" weiter: Dennis Kühn und Hendrik Hartmann am Saxophon sowie Winfried Moselewski am Klavier brachten ein Crime-Medley dar. Anschließend las und kommentierte Winfried Moselewski aus der Bibel unter dem Titel "Sex & Crime", ein Beitrag, der Denver und Dallas alt aussehen ließ. Besondere Beiträge waren dann noch die Herbert Knebel Imitation von Dennis Kühn, in der die Gäste erfuhren, warum ein Spaßbad alles andere als Spaß macht, und der kabarettistische Beitrag "Uncle Sam", der an den Obamah-Kurzbesuch und die neuen Errungenschaften aus dem gelobten Land - von faulen Krediten bis zur Finanzkrise - anknüpfte. Auch ganz im Sinne von JEKI war der Beitrag "Hit The Classics" oder auch alle Höhepunkte der Klassik in 10 Minuten von Dennis Kühn (Klavier) und Winfried Moselewski (Saxophon). Natürlich musste es da zu Missstimmugen kommen.
Flower-Poser begrüßte die Gäste in dem Beitrag "I don't know" aus dem Musical Jesus Christ superstar, prima gesungen und dargeboten von Deborah Moselewski, Kim-Luisa Haase (Gesang) und Lina Heydenreich (Klavier), und Hannes Wadre zum Mitsingen/-summen von Horst und Laura Störmer begeisterte die Gäste.
Nach dem Playback "Der Junge und der Clown", dargestellt von Klaus und Luca Kilp, Margret Köster, Heinz Leismann, Leo Vieider, und dem Sandmann von Dennis Kühn und Winfried Moselewski ging der gelungene Abend zu Ende mit der Verabschiedung aller Künstler.




Sonntag

Der Gottesdienst zum Kirchweihfest, zu dem der Kirchenchor einen wichtigen Beitrag leistete, beteiligte Gemeindemitglieder bei der Ausgestaltung. Drei ehrenamtliche Mitarbeiter wurden zu ihren Vorstellungen interviewt:
Wilma Stüwe, hier nicht in ihrer Eigenschaft als Presbyterin, sondern als Chormitglied, betonte, dass der Besuch der Chorproben für sie den Höhepunkt der Woche darstelle.
Klaus Kilp, Mitglied der Arbeitsgruppe Umweltmanagement, stellte das Projekt "Grüner Hahn" vor. Auf die Frage, was ihm sein Engagement gebracht habe, antwortete er, dass er Umweltsünden wesentlich klarer sehe als früher.
Albrecht Achilles, engagiert in der Erstellung der Homepage der Gemeinde, brachte zum Ausdruck, dass die Homepage vielleicht dazu beitragen könne, die Kommunikation innerhalb der Gemeinde zu intensivieren und die Gemeinde nach außen hin gut zu präsentieren, und hoffte, dass alle Gemeindegruppen dazu hilfreich beitragen mögen.
Nach dem Gottesdienst wurde noch af dem Kirchplatz und im Gemeindesaal gefeiert. Ein kleiner Teil des Gemeindesaals stand während dieses Tages als Wahllokal zur Verfügung, die Gemeinde hieß die Wähler willkommen. Um 12.00 Uhr wurde im Gemeindesaal das Umweltmanagement mit dem Projekt "Grüner Hahn" vorgestellt.
Die Erwartungen in das nächste Kirchweihfest wurden mit diesen beiden Tagen sehr hoch geschraubt.




 
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"Ich bin dann mal weg" | Benefizkonzert am 17. Mai 2009