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FRÜHLINGSKONZERT DER BEIDEN GEMEINDEN
 

Bis auf den letzten Platz war am 20 März die Ev. Kirche in Lünen-Süd beim gemeinsamen Frühlingskonzert am Sonntagnachmittag gefüllt. Mit Worten aus Psalm 100 griff Superintendent Winfried Moselewski die Frühlingsstimmung und die Idee des Konzertes auf: Mit dem „gemeinsamen Frühlingskonzert der sich vereinigenden Gemeinden Horstmar-Preußen“ wollten die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beider Kirchengemeinden schon im Vorfeld der Vereinigung eine Sache präsentieren, „die beide Gemeinden gut können: Musik“.
Obwohl der Gospelchor Lünen-Süd und der Chor Windlicht und die Musik-Kids aus Horstmar leider kurzfristig wieder absagen mussten, wurde es ein vielseitiges Programm:
Der gewohnt klangstarke Posaunenchor Preußen setzte unter der Leitung von Andreas Rinke mit Variationen zu „Alle Vögel sind schon da“ einen besonderen Akzent aus der anspruchsvollen Arbeit mit dem Bläsernachwuchs. Die kleine, aber feine Mundharmonikagruppe aus Gahmen spielte Volkslieder, zu denen die Konzertbesucherinnen und –besucher spontan leise mitsangen.
Der Gitarrenchor Lünen-Süd setzte mit der Notengruppe eher ruhig-meditative Akzente, u. a. mit einem Arrangement des Musical-Hits „Somewhere Over The Rainbow“ aus der Feder von Chorleiter Markus Pipke. Der Kirchenchor Horstmar sang alte und neue geistliche Lieder. Chorleiter Wilfried Gunia gelang es, einen etwas komplexeren Kanon zur Jahreslosung mit Kirchenchor und Publikum einzuüben. Seine an der Kirchenorgel vorgetragenen musikalischen Variationen zu „Geh aus mein Herz“ wurden mit einer „Reise durch das Gesangbuch“ verbunden, in der die Besucherinnen und Besucher unterstützt vom Posaunenchor insgesamt 42 Liedanfänge aus dem Gesangbuch zu dieser bekannten Melodie sangen.
Mit einem Rondo stellte Hannelore Klusmann auf ihrer Altflöte die tänzerisch-leichte Seite der klassischen Musik vor. Saxophon & More, dieses Mal mit Dennis Kühn und Henrik Hartmann am Altsaxophon, Winfried Moselewski am Klavier und Deborah Moselewski Gesang, präsentierten das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ in musikalisch neuem Gewand: Über einen rhythmisch komplexen Groove mit poppig-jazzigen Saxophon-Riffs intonierte Deborah die Melodie mit einer Phrasierung, die dem traditionell eher schwermütigen Charakter des Liedes eine Frische und Leichtigkeit verlieh, die dem Text eine neue Sprache verlieh.
Erstmals gab es in diesem Konzert auch eine Kooperation zwischen Kirchenchor und Saxophon & More: Beim schmissigen „So sehr hat Gott die Welt geliebt“ von Gerhard Schnitter und „Verleih uns Frieden gnädiglich“ (Matthias Nagel) harmonierten Chor, Saxophone und Piano so gut miteinander, dass in Zukunft sicher weitere gemeinsame Projekte zu hören sein werden.
Nach Vaterunser und Segen bot der Posaunenchor abschließend mit dem „großen Finale“ noch ein besonderes Raumklangerlebnis, denn für dieses Stück verteilten sich die Bläserinnen und Bläser in der Kirche.
Die Konzertbesucherinnen und –besucher sparten während des Konzertes nicht mit Applaus und äußerten sich sehr zufrieden über dieses gelungene gemeinsame Projekt der sich vereinigenden Kirchengemeinden.




1. Mai 2011 im Seepark | Erkundung der demnächst vereinigten Gemeinde