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Unsere Reise zur schottischen Insel Iona




 

Koffer packen – Badezeug – schließlich liegt Iona am Golfstrom –, oder doch lieber zwei Paar Handschuhe? Nach diesen Entscheidungen starteten am 15. Oktober elf Gemeindemitglieder aus Brambauer, Preußen und Horstmar – die Teilnehmer unserer Gemeinde waren A. Ohm, E. Kurtze, H. Klusmann, A. Volling und ich – vom Flughafen Dortmund aus nach Edinburgh. Am nächsten Tag trafen wir dort um 16.00 Uhr mit der 17-köpfigen Gruppe der Partnerstadt Salford zusammen, die uns im Bus nach Dunblane mitnahm, wo wir im Gästehaus der Schottischen Kirche übernachteten. Abends feierten wir einen ersten gemeinsamen Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Am nächsten Tag erreichten wir nach längerer Busfahrt und zwei Fährfahrten die Insel Iona.

Hier drängt sich förmlich die Frage auf: kann sich eine so lange Fahrt denn überhaupt lohnen? Ganz eindeutig lautet meine Antwort: Ja! Eine Fülle von Eindrücken und Erlebnissen habe ich mitgebracht, und im Rückblick kommt es mir eher vor, als hätte ich drei gefüllte Wochen dort verbracht als eine einzige. Einer der 15 folgenden Gottesdienste in den fünf Tagen war für mich das eindrücklichste Erlebnis: der Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Abbey. Durch Sturm und Regen war der Weg die kleine Anhöhe zur Abbey hinauf anstrengend. Und obwohl nur 80-100 Einheimische auf Iona leben, waren über 200 Menschen zum Gottesdienst versammelt. In persönlichen Gesprächen erfuhr ich, dass sie zum Teil aus Amerika und Australien angereist waren. Und hier in den alten, wenn auch renovierten, Mauern wurde für mich so überdeutlich spürbar, was ich bislang oft gehört und eben nur mit dem Kopf verstanden habe: hier bist du geborgen, egal wie stürmisch es im Leben auch sein mag: bei Gott ist Halt und Schutz zu finden. (An diesem Tag waren wir von der Außenwelt abgeschnitten, da die kleine Fähre wegen des Sturms nicht mehr anlegen konnte.

So richtig Abschied nehmen wollte am letzten Tag keiner: Wir wollten die Gemeinschaft unserer deutsch-englischen Gruppe nicht verlassen. Die Begegnungen mit anderen Menschen, die bis zum Kern, bis zum Eigentlichen des Menschen durchdrangen, haben uns viel gegeben, weil wir unsere Mauern, die wir im Alltag so oft aufbauen, abgelegt hatten.

So erreichten vier Teilnehmer unserer Gruppe nur durch einen Enspurt die Fähre, die uns ans Festland bringen sollte. Einer von uns wäre beinahe in Edinburgh geblieben, da beim Einchecken ein aus Iona mitgebrachter Stein zunächst vom Sicherheitsdienst als vermeintliche Bombe „erkannt“ wurde.

Man sagt: nach Iona kommt der, der einmal dort war, insgesamt drei mal. Also können wir abwarten, wann es wieder heißt: Koffer packen.

Sabine Achilles




Edinburgh - Dunblane

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Oban - Iona

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Ökumenische Gruppe

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