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20.09.2009 NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 

Die Vorbereitungen für das Konzert der Neuen Westfälischen Sinfonie begannen bereits am frühen Sonntag Mittag, Stühle wurden geschleppt und arrangiert, Notenpulte mit Lampen versehen, ein besonderes Podest für den Dirigenten, Mathias Förster, errichtet, der auf Grund einer Verletzung sitzend dirigieren musste. Auch in der Gemeinde gab es noch viel Arbeit zu erledigen: die Verpflegung der Musiker und Zuhörer wurde vorbereitet.
Die junge Solistin, Henriette Fauth, spielte sich bereits ab 17.30 Uhr ein. Die wunderbaren Klänge, die in der noch leeren Kirche zu hören waren, verhießen einen faszinierenden Abend. Ab 18.00 Uhr war die Kasse besetzt und die ersten Gäste kamen, ab 18.15 trafen die Musiker ein.
Um 19.00 Uhr war es dann soweit: nach dem Glockengeläut begrüßte vor gut besetzter, aber nicht voller Kirche Pfarrer Winfried Moselewski den Schirmherren der Stiftung, Herrn Landrat Makiolla, die anwesenden Zuhörer und die Musiker.
Eine kleine Programmänderung hatte es in letzter Minute gegeben, statt Haydns G-Dur Violinkonzert wurde das C-Dur Violinkonzert aufgeführt. Mit viel Esprit musizierten Frau Fauth und das Orchester dieses Werk. Was beim Einspielen zu hören war, wurde in der besetzten Kirche erst richtig faszinierend: eine stringente Interpretation, ein edler klarer Violinton ohne Schlacken, filigran und doch kräftig - ein wahrer Genuss. Die nachfolgende Mozart-Ouvertüre wurde vom Orchester mit Schwung vorgetragen, der Einfallsreichtum Mozarts kam wieder zur Geltung.
Zur Pause wurden Erfrischungen geboten, dier Stimmung im Publikum war durch die vorangegangene Muski angeregt und heiter - und auch die Musiker schienen sich in dieser Umgebung wohlzufühlen.
Der Höhepunkt des Abends kam nach der Pause mit Mendelssohns Violinkonzert E-moll. Frau Fauths tonale Qualitäten waren wurnderbar geeignet, die Atmosphäre dieses Werks einzufangen und wiederzugeben, und ihre sichere Technik ließ alle Schwierigkeiten vergessen. Ein Zuhörer formulierte, im letzten Satz sei "Die Leichtigkeit des Seins" hörbar geworden. Das Publikum bedankte sich zu Recht mit "standing ovations".

Albrecht Achilles




Programm

Joseph Haydn: Violinkonzert C-Dur; Hob.VIIa 1
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu "Lucio Silla",
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert op 64 e-Moll




 
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04.10.2009 20. Kantatenkonzert | 12.09.2009 Windlicht: Afrikanischer Abend