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Am 26. August trafen sich im Gemeindezentrum Gahmen gleich vier Ausschüsse des Rates der Stadt Lünen, um sich über das Handlungskonzept zur Erneuerung des Stadtteil Gahmens informieren zu lassen. Beate Schürmann aus dem Planungsbüro der Stadt Lünen und VertreterInnen des Stadtplanungsbüros der LEG, stellten die Pläne für die Stadtteilerneuerung vor.

Ausschüsse tagen im Gahmener Gemeinde-Zentrum

Planungen zum Projekt "Soziale Stadt" werden konkret.

Besonders zwei Maßnahmen wurden dabei unterstrichen: Erstens, sollen die Grünzonen, die Gahmen einrahmen durch einige Baumaßnahmen besser zugänglich und erlebbar werden. Die Hoffnung ist dabei, dass die Neugestaltung einfach, aber dennoch so umfassend ist, dass sie Gahmen mittelfristig zu einem ganz anderen Ansehen verhilft. Zum anderen soll das Gemeindezentrum in Gahmen zu einem sozio - kulturellen Zentrum umgebaut und erweitert werden. So kann es einer Vielzahl von Gruppen, Einrichtungen und sozialen Beratungs- und Hilfsangeboten zur neuen Basis werden.

Die Pläne stießen auf einhellige Zustimmung, nicht nur der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, des Ausschusses Familie und Soziales, des Stadtplanungsausschusses, des Migrationsrates und der Stadtteilkonferenz Jugendarbeit in Gahmen, sondern auch der Vielzahl der anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

Über das Projekt ‘Soziale Stadt’ bieten Bund und Land Stadtteilen in Nordrhein Westfalen besondere Fördergelder für notwendige Maßnahmen der Stadterneuerung. Vertreter der Stadtteilkonferenz Gahmen haben sich in den letzten Monaten in intensiven Gesprächen mit der Verwaltung dafür eingesetzt, dass Gahmen in das Programm aufgenommen wird. Nachdem am 4. September auch der Rat der Stadt dem erarbeiteten Handlungskonzept zugestimmt hat, kann das für Gahmen eine riesige Chance bedeuten.

Allerdings äußerte sich auch sehr verständlicher Unmut. Schließlich hat in Gahmen nicht nur die Sparkasse ihr Angebot drastisch reduziert, sondern es fehlt auch eine Apotheke und der einzige Lebensmittel - Laden droht in Kürze zu schließen. Starke Sorgen äußerten auch die Vertreter des SG Gahmen, denn ihrem Sportplatz droht, nach einem vorläufigen Sportentwicklungs - Plan der Politik, die Schließung in fünf bis sechs Jahren, obwohl dort eine wichtige aktive Kinder - und Jugendarbeit geschieht und der Sportplatz ein wichtiger Treffpunkt im Ort ist.
Zum Glück ist hier die Diskussion noch nicht entschieden und muss in den nächsten Monaten intensiv weiter geführt werden.