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Neun Frauen aus unserer Gemeinde und der katholischen Schwestergemeinde Heilige Familie haben sich für zwei Tage auf den Weg nach Magdeburg gemacht und sich auf die Spuren von Mechthild von Magdeburg begeben. Die Stadt Magdeburg hat diese Jahr in besonderer Weise, mit vielen Veranstaltungen an Mechthild gedacht, die vor 800 Jahren als Begine in Magdeburg gelebt hat. Mechthild war eine große Mystikerin und deutsche Poetin der Minnelyrik. Der damaligen Kirche war sie als unbequeme Rebellin ein Dorn im Auge.

Ausstellung in der Universitätskirche

Besichtigung von Heiligen-Figuren

Die Frauen unserer Gemeinden haben an einem ökumenischen Gottesdienst teilgenommen, bei dem die Gottesdienstbesucher in das „fließende Licht der Gottheit“* eingeladen wurden. Bei einem anschließenden Buffet, das aus lauter Kräuterköstlichkeiten bestand, wurde dann unter freiem Himmel gefeiert. Am nächsten Tag besuchten die Frauen die St. Mechthild Kirche im Norden der Stadt. Dort trafen sie Schwester Rita, eine Don Bosco Schwester. In der recht modernen Kirche, die von lauter Hochhäusern umgeben ist, erzählte Schwester Rita uns über das Leben und Wirken von Mechthild von Magdeburg. Sie berichtete auch aus dem Gemeindeleben der St. Mechthild Pfarrei.

Mit vielen neuen Ideen und dankbar für die Gastfreundschaft, die sie in Magdeburg erfahren haben, machten sich die Frauen wieder auf den Weg nach Lünen. Aber eins steht jetzt schon fest: am 12. November wird es in Lünen-Süd wieder ein ökumenisches Frauenfest geben, zu dem alle interessierten Frauen herzlich eingeladen sind, um Mechthild von Magdeburg kennenzulernen.

* („Das fließende Licht der Gottheit“ hieß Mechthilds erstes Buch.)

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