Sie haben die Wahl - Presbyteriumwahl 2008
Am Sonntag, den 24. Februar, sind unsere Lünen-Süder Gemeindeglieder eingeladen, sich an der Wahl zum neuen Presbyterium zu beteiligen. Im Anschluss an den Gottesdienst - also ab 10.30 Uhr wird das Paul-Gerhardt-Haus zum Wahllokal, in dem die evangelischen Gemeindemitglieder von Lünen-Süd ihre Stimme abgeben und damit über die Zusammensetzung des Preußen-Presbyteriums in den nächsten vier Jahren mitzuentscheiden. Ab 14.30 Uhr wird es parallel zur Wahl die Möglichkeit geben, sich im Gemeindehaus mit Kaffee und Kuchen zu stärken und gemeinsam auf das Ende der Wahl zu warten. Um 16 Uhr dann wird die Wahl abgeschlossen, die Urnen werden geleert, und es gibt eine öffentliche Auszählung aller Stimmen, zu der alle Interessierten eingeladen sind.
Fünf Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl, um die insgesamt drei Presbyteriumsplätze zu besetzen. Auf den folgenden Seiten haben sie Gelegenheit, sich unseren Leserinnen und Lesern jeweils kurz vorzustellen.
Im Gahmener Gemeindebezirk wird es keine Wahl geben; denn hier haben sich für die beiden zu besetzenden Presbyteriumsplätze nur zwei Kandidaten beworben, die damit bereits als gewählt gelten. Deshalb sind zur Wahl ins Paul-Gerhardt-Haus auch nur die Lünen-Süder eingeladen, die (laut Wählerverzeichnis) zur Preußengemeinde gehören und mindestens 16 Jahre alt sind.
Es folgen nun die Texte, mit denen sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen:
|
Mein Name ist Claudia Brülle, ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und habe fünf Kinder im Alter von 8-16 Jahren. Beruflich bin ich als Konrektorin einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache tätig. Seit 2001 gehöre ich zu dieser Gemeinde, davor war ich Presbyterin in der Petri-Gemeinde in Dortmund. Warum kandidieren Sie als PresbyterIn? Was ist Ihnen wichtig an diesem Amt? Ich fühle mich in dieser Gemeinde gut aufgehoben und empfinde somit auch eine gewisse Verantwortung. Die Presbyteriumsarbeit als solche ist mir bekannt, ich könnte mich mit meinen Kenntnissen dort einbringen und der Gemeinde so etwas zurückgeben von dem, was sie mir entgegengebracht hat. Das Presbyterium steuert ein Stück weit die Gemeinde, indem sie deren Impulse aufnimmt, und das ist mir wichtig. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Ich würde mich entsprechend meiner Kenntnisse schwerpunktmäßig in den Bereichen Kinder, Jugend, Schule und auch Kirchenmusik einsetzen, mich aber auch in andere Bereiche einarbeiten, wenn das für die Gemeinde wichtig sein sollte. Der Schwerpunkt meiner Presbyterarbeit sollte darin liegen, die Gemeinde bestmöglich durch die immer schwerer werdenden Zeiten zu steuern. „Ich habe Lust auf Kirche, wenn...“ ich zunächst einmal die Gemeinde vor Ort im Vordergrund sehe, mit ihren Angeboten und Möglichkeiten. Sind diese Angebote ansprechend (Gottesdienst, Gemeindegruppen) und finde ich Menschen vor, die sich gerne in irgendeiner Form einbringen, so habe auch ich Lust, mich zu engagieren und mitzuarbeiten. Diese Gemeinschaft von Menschen, die auf Basis christlichen Glaubens agiert, ist mir wichtig und für mich ein Grund, im Bereich Kirche tätig zu werden. „Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ ich ein Stückchen davon mit nach Hause nehmen kann. Dies betrifft zum einen die Predigt, die für mich gut ist, wenn sie mir Denkanstöße gibt bezüglich meines Handelns als Christin. Ein weiterer wichtiger Teil ist das Gemeinschaftserlebnis. Wenn man zusammen beten und andächtig sein kann, aber auch lächeln/lachen und sich freuen kann (z.B. an Musik), und alles seinen Platz hat, dann ist Gottesdienst für mich schön. Dies ist in der herkömmlichen Form ebenso möglich wie z.B. in Familiengottesdiensten. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat?Kirche sollte den Menschen gerade in der heutigen Zeit Orientierung und Grundlage für ihr Leben geben. Dafür ist es gut, sie in ihrer jeweiligen Le-benssituation anzusprechen. Dies passiert bei kleineren Kindern durch Kindergottesdienst, bei Jugendlichen durch Jugendgruppen und Religionsunterricht und bei Erwachsenen durch entsprechende Gemeindeangebote und attraktive Gottesdienste. Wenn die Gemeinde zu einer Art Heimat wird, in der man sicht gut aufgehoben fühlt und die einem Halt im Leben gibt, dann hat Kirche auch Zukunft.
|
|
Annelie Haase, 50 Jahre, Verwal-tungsangestellte bei den Vereinigten Kirchenkreisen (VKK) Dortmund, verwitwet, einen Sohn, seit 1994 Mitglied des Presbyteriums Warum kandidieren Sie als PresbyterIn? Was ist Ihnen wichtig an diesem Amt? Ich finde es wichtig, zur Kirche zu stehen und für die Kirche und in der Kirche zu arbeiten. In der heutigen Zeit ist „Kirche“ nicht mehr unbedingt bei allen „IN“, deshalb ist es wichtig die Kirche durch ehrenamtliche Mitarbeit nach außen zu vertreten und zu stärken. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Kinder sind unsere Zukunft! Deshalb ist es wichtig Kinder und ihre Familien so früh wie möglich zu unterstützen. Ich möchte weiter im Kinder-gartenbereich und bei der Gründung eines Familienzentrums mitarbeiten. Ebenso wichtig ist für mich der Gottesdienst, er muss in der heutigen Zeit ansprechender für die nachfolgende Generation werden. „Ich habe Lust auf Kirche, wenn…“ Kirche als Gebäude bedeutet für mich ausklinken aus dem Alltag und Kraft tanken. Dieses tue ich gerne allein in einer Kirche meiner Wahl. In der Institution Kirche habe ich Lust auf spannende Mitarbeit in vielen Bereichen. „ Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ er eine gute Atmosphäre verbreitet und mich die Predigt so anspricht, dass sie mir Kraft gibt. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat?Es müssen Menschen gewonnen werden, denen es Spaß macht für Kirche zu „stehen“. Kirche muss offen sein für alle und nicht nach Außen den Eindruck einer geschlossenen Gesellschaft vermitteln.
|
|
Mein Name ist Kai Hohlwein, ich bin 30 Jahre alt, ledig und von Beruf bin ich Angestellter bei der Deutschen Post. Seit 16 Jahren arbeite ich ehrenamtlich in der kirchlichen Jugend- und Konfirmandenarbeit der Kirchengemeinde Preußen, Jugendfreizeiten für den Ferien- und Freizeitdienst der Evangelischen Kirche und für die Cleverjugend. In unserer Gemeinde begleite ich mehrere Aktionen z. B. die Öku Tour, das Varietee, die Gemeindefeste. Warum kandidieren Sie als PresbyterIn? Was ist Ihnen wichtig an diesem Amt? Das Presbyterium unserer Gemeinde trifft die wichtigsten Entscheidungen für das Gemeindeleben. Aufgrund meiner langjährigen Mitarbeit in verschiedenen Bereichen ist es für mich der nächste richtige Schritt, tatkräftig an der Entwicklung unserer Gemeinde mitzuwirken. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Die Jugendarbeit in unserer Gemeinde war schon immer Schwerpunkt meiner Mitarbeit und wird weiterhin eine hohe Gewichtung behalten. „ Ich habe Lust auf Kirche, wenn…“ - viele Menschen in Gemeinschaft aufgrund des christlichen Glaubens zusammenkommen, - Angebote unserer Gemeinde gut angenommen werden und Mitarbeiter sowie Teilnehmer Erfolg verspüren - junge Menschen sich für Kirche und Glauben begeistern lassen, - Mitarbeiter bei Projekten im selben Boot sitzen und am selben Strang ziehen, - ich in der Kirche die Ruhe genieße und vom hektischen Alltag abschalten kann, - ich meine Gedanken und Sorgen mit jemandem austauschen kann und Gehör finde und das im Vertrauen auf Gott. „Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ - viele Besucher daran teilnehmen, - er durch Aktionen lebendig ist, - musikalische Schwerpunkte hat, - verschiedene Generationen daran teilnehmen, - die Botschaft der Predigt für alle verständlich ist. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat? Wichtig ist, dass unsere Gemeinde für jeden Menschen eine offene Tür hat und jeden so akzeptiert, wie er von Gott geschaffen wurde. Ein lebendiges Gemeindeleben, die Zukunft unserer Kirche, kann nur funktionieren, wenn viele Gemeindemitglieder mitwirken und teilnehmen. So bleibt Kirche lebendig und erlebbar.Nicht zuletzt ist eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern das tägliche Brot der Gemeinde.
|
|
Mein Name ist Anke Hoppe, ich bin 53 Jahre alt, seit 30 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Von Beruf bin ich Krankenschwester mit Zusatzausbildung zur Praxisanleiterin in der Krankenpflege. Von 1994 - 1996 habe ich in der Kirchengemeinde die Mutter-Kind-Gruppe geleitet. Seit 12 Jahren bin ich Presbyterin und habe in verschiedenen Bereichen und Projekten mitgearbeitet. Zur Zeit bin ich Jugendpresbyterin und Mitglied im Kindergarten- und Diakonieauschuss. Eine Verbindung zum Kirchenkreis Lünen und zu den Vereinigten Kirchenkreisen Dortmund/Lünen wird durch eine Mitgliedschaft in den jeweiligen Frauenausschüssen hergestellt. Warum kandidiere ich als Presbyterin? Familien, Kinder und Jugendliche erhalten stets in der Kirche, bzw. in unserer evangelischen Gemeinde, ein „offenes Ohr“ und ältere Menschen Zuwendung und Verständnis. In unserer modernen Zeit entstehen immer mehr Probleme (stets bedrohende Arbeitslosigkeit, kontinuierlich steigende Preise, entgleistes Verhalten der Jugend), die eine tägliche Herausforderung darstellen. Unter Betrachtung dieser sozialen Brennpunkte möchte ich meine Ideen, meine Ziele, meine Entscheidungen und Schwerpunkte auf einen realistischen Weg bringen. Der Gedanke aus dem1. Petrusbrief: „Lasst euch selbst als lebendige Steine in den Tempel einfügen, den der Geist Gottes baut“, ist die Basis meiner Einstellung. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Meine Schwerpunkte in der Frauen-, Kinder- und Jugendarbeit würde ich weiterhin in die bisher gegangene Richtung lenken. Eine Zuwendung zu den Senioren ist mir auch sehr wichtig, da ich ihre Lebenserfahrungen einbeziehen und damit ein stärkeres soziales Netz aufbauen und verknüpfen möchte. „Ich habe Lust auf Kirche, wenn...“ - ich mich angesprochen und aufgehoben fühle, - ich Verantwortung tragen kann, - ich Ehrlichkeit vermitteln kann, - ich Transparenz meiner Arbeit vermitteln kann, - ich Glaube und Kultur vermitteln kann - ich mit anderen reden kann, - ich mich einsam fühle, - ich klare Ziele sehe, - ich zuhören kann, - ich Zeit habe. „Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ - er Lebendigkeit widerspiegelt, - er eine gute Atmosphäre verbreitet, - er für mich Perspektiven auf die darauffolgende Woche gibt, - er sich in den Gesichtern der Gemeindemitglieder spiegelt. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat? Geld wird eine immer zunehmende Rolle spielen und damit immer mehr Nöte mit sich bringen. Eine starke Gemeinde, die auf ein ausgewogenes Geben und Nehmen basiert, kann ein großes Trostpflaster sein. Dazu müsste die Kirche Neugierde bei den Mitmenschen erwecken, mehr Tradition und Kultur vermitteln und bereit sein für erfrischende Erneuerungen.
|
|
Mein Name ist Christian Westedt, ich bin 22 Jahre alt, ledig und studiere zur Zeit an der Technischen Universität Dortmund ein Ingenieursstudiengang in der Fachrichtung Stadt-, Regional- und Raumplanung. Ich lebe in Lünen-Süd und bin schon immer ein Mitglied der Preußengemeinde gewesen. Sowohl wurde ich hier getauft als auch konfirmiert. Warum kandidieren Sie als PresbyterIn? Was ist Ihnen wichtig an diesem Amt? Ich möchte gerne einen Einblick in die Tätigkeiten der Preußengemeinde bekommen und hilfreich bei Entscheidungen zu rate stehen. Meine Fähigkeiten und mein Wissen möchte ich der Gemeinde zukommen lassen. Dies werde ich als Presbyter in die Tat umsetzen. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Gerne möchte ich in der Kino-Projekt-Gruppe (Herr Kamutzki) mitarbeiten. Des Weiteren habe ich durch mein Studium in baurechtlichen Sachen sehr gute Kenntnisse und somit kann die Gemeinde von meinem Wissen profitieren. „Ich habe Lust auf Kirche, wenn…“ ich mit Leuten zusammen arbeiten kann, welche die gleichen Interessen in Sachen Kirche, Gott und die Welt haben. „Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ …neue Ideen in die Tat umgesetzt werden, wzB. der Ostergottesdienst um 5.00 Uhr morgens mit Kerzen und Meditation. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat?Es soll bei mehr jungen Leuten Interesse für die Kirche geweckt werden durch moderne Gruppen, die den Zeitgeist entsprechen, wzB. der Kirchen-Kino-Gruppe. Das Kirchen-Kino soll veranschaulichen, dass selbst Kinofilme religiöse Aspekte beinhalten. Dadurch soll die Kirche den (jungen) Menschen wieder näher gebracht werden.
|
Auch für den Gahmener Gemeindebezirk wird es ein neues Gesicht im Presbyterium geben. Während Uwe Neufeld weiter für Gahmen im Presbyterium bleibt, scheidet Marie-Luise Bolte nach langjähriger Tätigkeit aus diesem Amt aus, dafür kommt Klaus Wildemann hinzu. Allerdings steht dieser Kandidat nicht mehr zur Wahl, er gilt - wie oben beschrieben - schon als gewählt, da es keine weiteren Kandidaten gab. Die Gelegenheit wollen wir aber auch nutzen, unseren neuen Presbyter auf diesem Wege bekannt zu machen:
|
Klaus Wildemann, 63 Jahre alt, Rentner, alleinstehend, zwei erwachsene Kinder, ein Enkel, wohnhaft in Bergkamen-Oberaden, aber in Lünen geboren und aufgewachsen. Warum kandidieren Sie als PresbyterIn? Was ist Ihnen wichtig an diesem Amt? Ich bin Christ, fühle mich in der Gemeinde sehr whl und möchte gerne Verantwortung übernehmen. Worin sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Presbyter-Arbeit? Im Gemeindezentrum Gahmen, in allen notwendigen Bereichen, wo meine Erfahrung gebraucht wird. Jeder braucht eine gewisse Einarbeitungszeit. „Ich habe Lust auf Kirche, wenn...“ viele Gemeindeglieder Interesse am Gestalten des Gottesdienstes zeigen und sich begeistern lassen. „Ein Gottesdienst ist für mich schön, wenn...“ eine gute Predigt und auch eine gute Vor- und Nachbereitung stattfindet. Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, damit unsere Kirche Zukunft hat?Bestand erhalten, ehemalige Mitglieder zurückgewinnen, neue willkommen heißen, Themen-Gottesdienste, interessante Gemeindeveranstaltungen.
|
Presbyterium - das Leitungsorgan unserer Gemeinde
Das Presbyterium ist das gewählte Leitungsorgan unserer Gemeinde. Es besteht zur Zeit aus zwölf stimmberechtigten Personen: zehn ehrenamtlich tätigen Presbyterinnen und Presbytern und den Pfarrerinnen und Pfarrern, wobei nur die beiden gewählten Pfarrer Stimmrecht haben.
Aufgabe des Presbyteriums ist es, im Rahmen der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen alle wichtigen Entscheidungen zu fällen, die die Gemeinde betreffen. D.h. der jährliche Haushaltsplan wird ebenso vom Presbyterium verantwortet, wie der Zustand Gebäude und die Einstellung und Dienstanweisung für die MitarbeiterInnen.
Neben den eher verwaltungstech-nischen Aufgaben stehen aber auch noch inhaltliche Anforderungen. So sollen die Presbyterinnen und Presbyter für Ordnung und richtige Lehre im Gottesdienst und im kirchlichen Unterricht sorgen, und sie halten Kontakt zu den Gruppen und Gemeindegliedern, um Wünsche und Anregungen aufzunehmen und in die Planungen des Presbyteriums einzubringen. Dazu trifft sich das Presbyterium in der Regel einmal im Monat und trifft seine Entscheidungen in freier Abstim-mung, wobei alle Mitglieder gleich-berechtigtes Stimmrecht haben.
In der Regel setzen die Presby-terInnen daneben noch Schwer-punkte in ihrer Arbeit, indem sie in dem einen oder anderen Ausschuss der Gemeinde Verantwortung über-nehmen. So werden unser Finanz-, Bau-, Diakonie- und Jugendaus-schuss durch Presbyterinnen geleitet. Darüber hinaus haben sie auch noch wesentliche Bedeutung für die Gesamtleitung unserer Kirche. Aus den Presbyterien der Gemeinden werden die Delegierten zur Kreis- und Landessynode gewählt, wobei darauf geachtet wird, dass in allen Gremien ein Verhältnis von mindestens 1:1 von PfarrerInnen und PresbyterInnen, eingehalten wird, die Theologen also nirgendwo die zahlenmäßige Mehrheit haben.
Das Presbyteramt ist damit also ein sehr zentrales und tragendes Amt in unserer Kirche. Gewählt werden de Presbyterinnen jeweils für vier Jahre. Zur Wahl stehen jeweils die aus der Gemeinde vorgeschlagenen KandidatInnen. Wiederwahl ist möglich. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die mindestens 16 Jahre alt und im Wahlverzeichnis eingetragen sind.