Iona 2008
Abenteuer Ökumene, Spiritualität, Gemeinschaft
„Abenteuer Ökumene, Spiritualität, Gemeinschaft“
unter diesem Motto sind elf Frauen und Männer aus unserem Kirchenkreis vom 15. bis 22. Oktober auf Reisen gegangen. Ziel war die schottische Insel Iona. Aus unserer Gemeinde waren Günter Mette und ich mit von der Partie. Auf Iona haben wir uns dann mit 17 Personen aus unserem Partnerkirchenkreis Salford getroffen.
Mit insgesamt 28 Personen haben wir fünf Tage zusammen in einem Haus gelebt und haben die wunderbare, unbeschreibliche Natur erlebt: den wilden Atlantik, die rauen Strände, die grünen Wiesen, Sturm und Sonne.
Aber was am eindrücklichsten war: das geistliche Leben der Iona-Kommunität mitzuerleben. Iona war seit dem 7. Jahrhundert das Zentrum des keltischen Christentums. Heute versucht die Iona-Kommnuität, den Glauben ganz nah auf die Welt und das Weltgeschehen zu beziehen. Dies zeigt sich auch in den neu gestalteten Gottesdienstformen. In Iona, so heißt es, ist die Luft zischen Himmel und Erde, ganz dünn. Wer da gewesen ist, weiß, dass das stimmt. Menschen aus aller Welt besuchen die alten Klostermauern. Wie wir suchen sie nach Gott, nach Heilung, nach Gemeinschaft und Ausdruck des Glaubens. Auf Iona spürt man den Geist der Ökumene. Der kräftige Wind, der vom Atlantik über das Land braust, lässt einem die Kraft des Geistes erahnen. Es war schön, diese Erfahrungen mit den Schwestern und Brüdern aus Lünen und Salford teilen zu können. Es war schön, mit kleinen Laternen im Dunkeln durch strömenden Regen über Kuhwiesen zur Abtei zu laufen. Es war schön, hinter den uralten Mauern der Abbey vor Sturm und Regen geschützt zu sein und mit Christinnen und Christen aus aller Welt das Brot zu teilen. Es war schön, zu sehen, wie unterschiedlich wir alle sind. Es war schön, voneinander zu lernen, miteinander zu singen, zu beten und dem Wind das Gesicht hinzuhalten.Andrea Ohm
Iona 2008